Realschulen dürfen Klassen nach Leistungsniveau teilen

Ulli Hockenberger und Joachim Kößler zum neuen Konzept

23.11.2016, 13:55 Uhr

 "Das Konzept zur Stärkung der Realschule ist ein wichtiger Schritt, um die Qualität und Leistungsfähigkeit der Schulart zu verbessern", so die beiden Abgeordneten zu den Plänen der Landesregierung.

 Nachdem sich das Schulwesen unter Grün-Rot in den vergangenen Jahren lediglich auf zwei Säulen konzentriert hat, richtet sich der Blick nun wieder auf die Vielfalt der Schularten. Wir werden nun insbesondere die Realschulen wieder stärken und ihnen Flexibilität zurückgeben, damit sie passgenaue Lernangebote für starke und für schwache Schüler in unterschiedlichen Lerngruppen machen können. Die Realschulen können künftig selbst entscheiden, ob unterschiedlich leistungsstarke Schüler innerhalb der Klasse oder in getrennten Gruppen gefördert werden. Damit können die Realschulen vor Ort - ohne staarre Vorgabe- flexibel auf die Zusammensetzung ihrer Schülerschaft reagieren.

Auch was die Poolstunden anbelangt, wird eine gerechte Balance zu den Gemeinschaftsschulen hergestellt. Bis zum Ende der Legislaturperiode erhält die Realschule 20 Poolstunden pro Zug und kann damit die Schüler leistungsdifferenziert fördern und erfolgreich zu einem Schulabschluss führen. Auch in Zukunft können sich die Betriebe darauf verlassen, dass die Absolventen der Realschule bestens auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorbereitet sind. "Für unseren Wirtschaftsstandort ist das von hohem Interesse", so Kößler und Hockenberger.

Insgesamt  betonen die beiden Abgeordneten abschließend, wie wichtig es ist, dass nun Ruhe in die Schullandschaft kommt, damit sich die Lehrkräfte vor allem wieder auf den Unterricht konzentrieren können.